Über mich  

Mein Name ist Martin Rosemann und ich bin Ihr SPD-Abgeordneter für den Wahlkreis Tübingen-Hechingen im Deutschen Bundestag.

Ich bin persönlich sehr eng mit meiner Heimatstadt Tübingen und mit zahlreichen Menschen im Wahlkreis verbunden. Ehrenamtliches Engagement ist mir wichtig – seit Jahren bin ich Mitglied in zahlreichen Vereinen vor Ort, beispielsweise im Verein Pro Regiostadtbahn, im Musikverein Derendingen, bei den Naturfreunden und im Deutschen Roten Kreuz. Darüber hinaus bin ich stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Schwäbischer Dialekt e. V und Schirmherr bei Kinder brauchen Frieden e.V.

Als langjähriger Stadtrat und Fraktionsvorsitzender der SPD in Tübingen kenne ich die Probleme und Herausforderungen in unseren Städten und Gemeinden sehr gut. Darüber hinaus bringe ich eine langjährige Berufserfahrung außerhalb der Politik mit in die Arbeit als Abgeordneter ein. Aus meiner beruflichen Tätigkeit in der Arbeitsmarkt- und Sozialforschung kenne ich die Praxis und die Probleme der Arbeitsvermittlung vor Ort sehr genau.

Als Stadtrat stand für mich die praktische Lösung konkreter Probleme immer im Vordergrund. So halte ich es auch als Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Es motiviert mich, Bürgerinnen und Bürgern konkret zu helfen und sie zu unterstützen. Gesetze sind dafür da, das Leben der Menschen besser zu machen und die großen und kleinen gesellschaftlichen Herausforderungen anzupacken. Ich mache in erster Linie Politik für die Menschen, die ihren Lebensunterhalt und den ihrer Kinder mit harter Arbeit verdienen müssen, die sich an die Regeln halten und die in der Regel nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. 

PRIVAT 

Ich wurde am 20. Oktober 1976 in Bad Saulgau in Oberschwaben geboren, kam aber bereits mit einem Jahr mit meinen Eltern nach Tübingen. Ich bin in Tübingen-Lustnau aufgewachsen, besuchte dort die Dorfackerschule und später das Kepler-Gymnasium. In meiner Jugend engagierte ich mich in zahlreichen Vereinen sowie in der katholischen Kirchengemeinde St. Petrus als Ministrant und in der Jugendarbeit. Mein politisches Engagement für die SPD und meine politischen Positionen leite ich auch heute aus christlichen Werten ab.

Trotz meiner Körperbehinderung war ich seit meiner frühen Jugend aktiver Sportler. Ich spielte Tennis im TC Tübingen und regelmäßig Fußball mit Freunden und Kollegen. Zudem war ich Gründungsmitglied des Schachklubs Bebenhausen. Beim Fußball schlägt mein Herz seit über 30 Jahren für den SV Werder Bremen. Deshalb war es für mich ein schwerer Schlag, dass es den Bären in Tübingen als Werder-Fankneipe nicht mehr gibt. Immer wieder besuche ich Heimspiele unserer Walter Tigers.

Seit 2010 bin ich verheiratet. Meine Frau Eva-Maria stammt aus Reutlingen und ist studierte Film- und Theaterwissenschaftlerin. Gemeinsam haben wir einen Sohn und eine Tochter.

Studium und Beruf

Nach meinem Abitur mit den Leistungskursen Mathe und Physik 1996 habe ich in Tübingen Volkswirtschaftslehre studiert. 1998 wurde ich Stipendiat bei der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2002 schloss ich mein Studium als Diplom-Volkswirt ab. Während des Studiums war ich als studentische Hilfskraft und Tutor für Statistik an der Uni tätig. Mein Berufseinstieg erfolgte Anfang 2002 beim Tübinger Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) als Wissenschaftlicher Referent und später als Projektleiter und als Leiter des Kompetenzzentrums für mikrodatenbasierte Politikberatung. Nebenher promovierte ich zu den Auswirkungen datenverändernder Anonymisierungsverfahren auf Analysen mit Mikrodaten. Die Arbeit wurde 2006 mit dem Förderpreis des Statistischen Bundesamts ausgezeichnet. Im April 2011 wechselte ich als Leiter des Berliner Büros zum ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH. Dabei war ich als Projektleiter zahlreicher Evaluationen im Bereich arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen, unter anderem des Bundesprogramms Kommunal-Kombi, der Evaluation der Modellprojekte Bürgerarbeit und der Berliner Joboffensive tätig. Zudem leitete ich Projekte im Bereich der Armuts- und Reichtumsberichterstattung, etwa das Gutachten zur Einkommens- und Vermögensverteilung in Vorbereitung des 4. Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung.

Politik

Meine Eltern haben beide ihren höheren Schulabschluss auf dem zweiten Bildungsweg gemacht. Sie kommen aus Familien, in denen es nicht selbstverständlich war, eine höhere Schule zu besuchen und zu studieren. Leitmotiv meines politischen Engagements ist daher seit der frühen Jugend das Streben nach Gerechtigkeit und gleichen Chancen für alle. Gleichzeitig hat meine Körperbehinderung mein Verständnis von Gerechtigkeit sehr geprägt. Schon als Kind war es für mich immer wichtig, beim Sport genauso mitmachen zu können wie Kinder ohne Handicap – vor allem beim Fußball. Deshalb weiß ich sehr gut, dass Menschen sehr unterschiedliche Begabungen haben und daher auch sehr individuell gefördert und unterstützt werden müssen.

Meine politische Heimat ist seit 1992 die SPD, weil nur diese Partei soziale Gerechtigkeit, ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Dynamik miteinander verbindet. Ich engagierte mich zunächst vor allem bei den Jusos und war von 2000 bis 2003 deren Landesvorsitzender. Im Jahr 2001 wurde ich erstmals in den SPD-Landesvorstand gewählt. Von 2003 bis 2007 war ich Vorsitzender des SPD-Kreisverbands Tübingen. Seit 2007 gehöre ich dem Präsidium des SPD-Landesverbands Baden-Württemberg an. Von 2004 bis 2011 war ich Mitglied des Tübinger Gemeinderats, von 2007 bis 2011 Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion. In dieser Funktion engagierte ich mich vor allem im sozialpolitischen Bereich. So setzte ich mich für den Ausbau der Kleinkindbetreuung und die Verbesserung der Qualität in den Tübinger Kitas ein. Die öffentliche Förderung des Mittagessens in den Tübinger Schulmensen geht maßgeblich auf meine Initiative zurück. Auch die Wirtschaftsförderung und die Förderung des Sports waren Schwerpunktthemen meiner Gemeinderatsarbeit.

2009 habe ich erstmals für den Deutschen Bundestag kandidiert. Bei der Bundestagswahl im September 2013 habe ich dann den Sprung in den Bundestag geschafft und vertrete seitdem die Interessen des Wahlkreises Tübingen-Hechingen und seiner Bürgerinnen und Bürger. Auch 2017 wurde ich wiedergewählt. Seit meiner ersten Wahl in den Deutschen Bundestag bin ich Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales. Von 2013 bis 2017 war ich rentenpolitischer Sprecher. Sehr 2017 bin ich stellvertretender Sprecher der Fraktionsarbeitsgruppe Arbeit und Soziales. Zuständig bin ich für den Wandel der Arbeitswelt sowie die aktive Arbeitsmarktpolitik. Das Sozialstaatskonzept der SPD geht auch auf meine Impulse zurück. Zudem bin ich seit 2018 Vorsitzender der aus 16 Mitgliedern bestehenden SPD-Landesgruppe Baden-Württemberg im Deutschen Bundestag. 

DAS MARTINSHORN

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